Lob & Kritik

An dieser Stelle konnten sich die Teilnehmer/innen während des Online-Dialogs lobend oder kritisch zum Beteiligungsangebot äußern und mit Fragen an die Moderatoren wenden.

Die Moderation

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Portrait Matthias Trénel, Zebralog
Portrait Christina Rucker, Zebralog
Autor: Moderation | 26.03.2010 - 20:27
Herzlichen Dank...

...für Ihre vielfältigen Anregungen, für Ihr engagiertes Eintreten in der Sache, für Ihre Mühe beim Lesen der vielen Beiträge und Kommentare und ingesamt für die Zeit, die Sie auf diesen Seiten gemeinsam mit uns und den anderen Teilnehmer/innen verbracht haben.

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Ein schönes Osterfest wünschen
Matthias Trénel & Christina Rucker
(Online-Moderation)

Autor: Leander | 26.03.2010 - 07:48
Zensur von Teilnehmern

In dem Strang "Photovoltaik und Windkraft ruinieren die deutsche Volkswirtschaft" vermisse ich einen zuvor vorhandenen Kommentar, der die politische Forderung der Grünen nach 100%-iger Durchdringung der Gesellschaft mit Erneuerbaren Energien anprangerte. Es scheint hier in diesem Forum im Hintergrund den Mann mit der Schere zu geben, der unliebsame Meinungen aussondert.

Autor: Antwort der Moderation | 26.03.2010 - 10:50

Hallo Leander, ich habe diesen Kommentar gesperrt, weil er gegen die Regeln verstößt. Darin wurde eine Beleidigung wiederholt, die zuvor bereits ein anderer Teilnehmer (theobald) geäußert hatte, dessen Nutzerkonto die Moderation daraufhin sperren musste (siehe unten). Ich hoffe, dass sich jemand findet, der dieses Anliegen (Kritik an der politischen Forderung der Grünen nach 100%-iger Durchdringung der Gesellschaft mit Erneuerbaren Energien) auf eine Weise vortragen kann, die mit den Regeln für dieses Forum vereinbar ist. Bleiben Sie respektvoll!

Im Übrigen ist es leider nicht möglich, gesperrte Kommentare in diesem Forum zu veröffentlichen, um zu beruteilen, ob die Moderation hier richtig gehandelt hat. Ich bitte um Verständnis: die Beleidigung sollte ja gerade entfernt werden, damit sie nicht wirken kann. Allerdings werden alle gesperrten Kommentare den Autoren zugestellt, so dass sie die Möglichkeit haben, diese entweder in veränderter Form erneut einzustellen (wovon theobald Gebrauch gemacht hat) oder diese an anderen Stellen (andere Internetseite, Leserbrief, etc.) zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank fürs kritische Begleiten von Mitreden-U, Matthias Trénel (Online-Moderation)

Autor: Glatzle | 26.03.2010 - 00:58
Dank

Für die Wiederholung von Auszügen meiner Bewertung vom 25.3. um 18:30 h im vorstehenden Lob für die Respektierung von "Ungebildeten" danke ich sehr. Dieser Kommentar machte mir deutlich, dass ich missverstanden wurde: Ich hatte stets großen Respekt vor "traditional knowledge", vor überlieferten Fähigkeiten und Kenntnissen, die meist von formell Ungebildeten viel besser als von Intellektuellen beherrscht werden. Schon wiederholt habe ich mir bei solchen Leuten Rat geholt (zuletzt diese Woche bei der Suche nach Grundwasser auf meiner Ranch). Was ich in meinem Kommentar kritisierte, ist das unreflektierte Nachplappern von in den Massenmedien vorgekautem Halbwissen, ohne auch nur Ansätze davon verstanden zu haben. Das Fatale daran ist, dass viele Kommentare in dem sicheren Glauben abgegeben wurden, man beherrsche das Thema. Weil man nie kritische Fragen beantworten musste und weil durch die Medien bei vielen in Wirklichkeit kontroversen Umweltthemen oftmals billiger "Meinungskonsens" vorgegaukelt wird, meint man mit seiner Meinung auf der „richtigen Seite“ zu stehen und kann sich mit seinen Überzeugungen in trügerischer Sicherheit wiegen. Dies hat nichts mit althergebrachtem Wissen und Erfahrungen zu tun, sondern mit einer vermeintlich intellektuellen Simplifizierung von Sachverhalten. Leider sprühen manche Beiträge (mit oft hohem Zustimmungsgrad) und Kommentare in diesem Blog geradezu von Halb-und Unwissen, vor allem in den Themenbereichen Klimaschutz, Tierproduktion, Vorsorgeprinzip und "erneuerbare" Energien.
Wissenschaft war noch nie eine Konsenssache oder eine Angelegenheit demokratischer Mehrheiten, vielmehr ist sie eine objektiv und empirisch nachprüfbare Beschreibung der Wirklichkeit. Statt Pauschalurteilen und hellseherischem Katastrophengerede wäre in Sachen Umweltschutz mehr Pragmatismus und Realitätsbezug gefragt. In diesem Sinne ist Vorsicht geboten bei der Auswertung dieses Blogs und seiner politischen Folgeentscheidungen.

Autor: Hanne | 25.03.2010 - 22:32
Lob für die Respektierung von "Ungebildeten"

"Und was die Qualität der Beiträge als solche angeht, bleibt festzuhalten, dass viele von ihnen auf eine miserable Fachkenntnis der von einer alarmistisch ausgerichteten Medienlandschaft fehlinformierten Opinanten schließen lässt. Ich möchte daher politische Entscheidungsträger davor warnen, populistische Maßnahmen in Sachen „Umweltschutz“ zu ergreifen, die zwar beim Wahlvolk gut ankommen mögen, aber über keine wissenschaftliche Grundlage verfügen."
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Bildung und Verbildung manchmal als siamesische Zwillinge auftreten und Fragen von Kindern, die noch unverdorben und unverbildet sind, genau den Kern eines Problems treffen und einem "Fachmann" die Augen öffnen. Ich bin daher sehr dankbar, dass hier jeder >auch Jugendliche von 14 Jahren und "Greise" < ungeniert zu Wort kommen kann.

Autor: Leander | 25.03.2010 - 21:24
Kritik an dem Rauswurf unbequemer Teilnehmer

Am 24. März 15:13 wurde dem Teilnehmer theobald das Nutzerkonto gesperrt.

Dies erfolgte mit dem Argument, die Behauptung theobalds, die Methoden der Windkraftlobby seien faschistoid, stelle eine Beleidigung gegenüber den Opfern des Faschismus und deren Nachkommen dar.

Diese Argumentation der Moderation ist nicht logisch und bereits schon auf den ersten Blick überstrapaziert.

Es drängte sich hier der Verdacht auf, dass die Moderation einen unbequemen Kritiker der Windkraftlobby durch Abschaltung mundtot machen wollte.

Das Demokratieverständnis der Moderation wurde in dem Beitrag "Photovoltaik und Windkraft ruinieren die deutsche Volkswirtschaft" bereits von mehreren Teilnehmern gerügt.

Autor: Antwort der Moderation | 26.03.2010 - 09:45

Hallo Leander,

lassen Sie uns darauf einigen, dass diese Zuspitzung des Teilnehmers eine Beleidigung anderer Teilnehmer/innen dieses Diskussionsforums bedeutet. Bitte verwechseln Sie dieses Forum nicht mit den Straßen und Plätzen, wo man selbstverständlich protestieren kann. Mitreden-U ist ein Ort, wo Menschen mit unterschiedlichen Ansichten in den Dialog kommen können. Das funktioniert nur, wenn man sich in gegenseitigem Respekt übt.

Da der Teilnehmer diese Regel wiederholt und trotz vorheriger Ankündigung der Konsequenzen durch die Moderation verletzt hat, blieb uns nichts anderes übrig, als sein Nutzerkonto entsprechend der Regeln zu sperren. Dies bedauere ich ausdrücklich, weil es sich um einen sehr engagierten Teilnehmer gehandelt hat, der die Diskussion auf Mitreden-U durch gewissenhaftes Argumentieren bereichert hat.

Was Ihren Zensur-Verdacht angeht: Ich bin überzeugt davon, dass die Meinung des gesperrten Nutzers auch ohne extreme Zuspitzung vorgetragen werden kann. Davon zeugen die Kommentare anderer Teilnehmer und nicht zuletzt auch die überaus meisten Beiträge und Kommentare des gesperrten Teilnehmers selbst, die natürlich weiterhin bestehen bleiben und genauso in die Auswertung des Dialogs einfließen wie die anderer Teilnehmer/innen.

Unterschiedliche, kritische und neue Sichtweisen sind bei Mitreden-U ausdrücklich erwünscht. In diesem Sinne, mit freundlichen Grüßen, Matthias Trénel (Online-Moderation)

Autor: Dilas | 25.03.2010 - 20:35
Lob

Rundum gelungene Aktion.

Mit freundlichem Gruß
dilas

Autor: Glatzle | 25.03.2010 - 18:30
Ganz nett

Das war zwar eine ganz nette Diskussionsrunde. Leider hat aber die Ordnung der Beiträge nach Redaktionsschluss in der Reihenfolge der Unterstützungen und Kommentare eine suggestive Wirkung. Der Mensch ist einerseits ein „Herdentier“, andererseits bequem. Er neigt dazu, den Beiträgen, die er gerade vor Augen hat und die viele andere unterstützt haben, auch seine eigene Unterstützung zu geben. Aus diesem Grunde möchte ich grundsätzlich vor einer Überbewertung des Ausmaßes an Zustimmung zu den Beiträgen warnen.

Und was die Qualität der Beiträge als solche angeht, bleibt festzuhalten, dass viele von ihnen auf eine miserable Fachkenntnis der von einer alarmistisch ausgerichteten Medienlandschaft fehlinformierten Opinanten schließen lässt. Ich möchte daher politische Entscheidungsträger davor warnen, populistische Maßnahmen in Sachen „Umweltschutz“ zu ergreifen, die zwar beim Wahlvolk gut ankommen mögen, aber über keine wissenschaftliche Grundlage verfügen. Ein Musterbeispiel dafür ist blinder Aktionismus in Sachen „Klimaschutz“. Dieser virtuelle Begriff mag zwar nach wie vor (mir völlig unverständlich) populär sein (wenn ich die Beiträge zu diesem Thema ansehe), seine „wissenschaftliche“ Basis bröckelt jedoch zusehends (siehe Climategate). Im Zweifelsfall ist Abwarten immer eine gute, oftmals sehr umweltfreundliche und vor allem preiswerte und künftige Generationen entlastende Alternative, ganz besonders zu Zeiten leerer Staatskassen. Man führe sich nur den Einsparungseffekt (an Geld und sogar CO2-Emission) bei Annulierung der duzenden von Klimakonferenzen mit insgesamt hundertausenden von Teilnehmern vor!

Herzliche Grüsse aus dem Gran Chaco von dem um eine Zukunft mit hoher Lebensqualität sehr bemühte Vater von 5 Kindern Dr. Albrecht Glatzle.

Autor: Gast | 25.03.2010 - 13:21
Theorie gut, Umsetzung der Einwände?

Lob, auf jeden Fall:
eine super, wenn auch längst überfällige, Leistung von Seiten der Offiziellen. Leider befürchte ich aber, dass jeder der Teilnehmer letztendlich darauf verwiesen wird, „dass alles sein Richtigkeit mit den Entscheidungen der Bundesregierung hat und wir als Teilnehmer zwar tolle Einwände geliefert haben, aber die derzeitige Gesetzeslage, die politischen Verhältnisse im Bundestag, eine Umsetzung sämtlichen guten Vorschläge derzeit nicht möglich machen“. Abschließend kommt dann vermutlich die Beschwichtigung, "dass wir ein so tolles Engagement der Bürger absolut begrüßen und die Teilnehmer dazu aufgefordert werden, so weiter zu machen" und weiter wird es dann heißen "Ich/Wir bedauern es sehr, wenn unsere Antwort nicht Ihren Vorstellungen entspricht."
Ganz ehrlich und offen gesprochen:
Was wir in Deutschland brauchen, ist eine aktive Bürgerbeteiligung, wie es in der Schweiz beispielsweise erfolgreich praktiziert wird. Es geht nicht darum die Politik oder Expertenmeinungen zu entmündigen, im Gegenteil, es geht darum ein hohe Akzeptanz in der Bevölkerung für Bauvorhaben (der Stadtplatz, die Parkanlage, die geplante Autobahn, Flughafenausbau, Kraftwerksbau usw.) zu erreichen. Die niedrigen Wahlbeteiligungen der letzten Jahre sind ein Indiz für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und ich sehe die große Gefahr, dass unsere demokratische Grundordnung mehr und mehr aus den Fugen gerät. Um das zu verhindern brauchen wir schlichtweg MEHR DEMOKRATIE, wo Bürger ganz aktiv bei Entwicklungsprozessen beteiligt werden und ein "vollwertiges Mitspracherecht" eingeräumt wird, welches ein politische Mehrheit unter Umständen kippen kann. Die Hürden in Deutschland um so etwas zu bewerkstelligen sind alles andere als demokratisch und erreichbar, sie sind unrealistisch und weit ab vom wirklichen Entscheidungseinfluß der Bevölkerung. Volksentscheide sind in Deutschland schlichtweg ein theoretisches Konstrukt, wo so getan wird, als hätte der Bürger Entscheidungsmöglichkeiten. Auch wenn Sie mir jetzt Beispiele nennen würden, so repräsentieren diese Beispiele nur kleine Minderheit des eigentlichen vorhandenen Mitsprachepotentials in der Bevölkerung. Die Bürger sind mündig und gebildet und wollen Ihre Entscheidung umgesetzt sehen, dass kann nicht mit einer Wahl geschehen, wo sich innerhalb von 4 bzw. 5 Jahre, die Politik mit selbst inszenierte Leuchtturm-Projekten definiert und die Bevölkerung schweigend zu sehen muss, wie Mrd. Euro Volkseigentum im wahrsten Sinne des Wortes „verbraten werden“ und die verantwortlichen Volksvertreter nur zurücktreten müssen um persönlich keine Verantwortung zu übernehmen. Das große Zauberwort ist "Nachhaltige Volkswirtschaft" und betrifft im Grundsatz alle hier diskutierten Themen. Das hier ein sehr großer Mitteilungsbedarf besteht, sehen Sie anhand der zahlreichen Beiträge. Wenn weiter den Lobbyisten vertraut wird, die auf "kurzfristige Gewinnmaximierung" bauen und Politiker in den Vorstandsetagen, Aufsichtsräten von Großbetrieben und Konzernen, ihr Einnahmen beziehen, solange brauchen wir uns NICHT über Nachhaltigkeit und Umwelt unterhalten. Die Bibliotheken der Welt wurden mit hochqualitativen Umweltstudien seit mindestens 40 Jahren gefüllt. Wie lange wollen wir uns noch mit halbherzigen Theorien begnügen, die nie oder nur minimal umgesetzt werden? Wieviel Wälder wollen wir noch für das „ungehörte Papier“ opfern? Es ist Zeit etwas zu bewegen und damit sollten wir nicht erst in 10 Jahren anfangen. Wir sind heute bezüglich Nachhaltigkeit auf dem Stand von 1992. Was haben wir wirklich erreicht, außer ein par subventionierte Windräder, und Solardächer, deren Ökobillanz auch nicht richtig nachhaltig überzeugt? Was wir brauchen ist ein "Bio-Ökologische-Revolution" im friedlichen Sinne, da sind dann alle gefragt. Die Lobbyisten, die Politiker und vor allen die Stimme der Bevölkerung.
Es tut mir leid, wenn ich hier den Rahmen sprenge, aber ohne die Hintergründe zu beleuchten und anzupacken, sehe ich leider keine Chance, dass wir uns jenseits des Jahres 1992 in Deutschland, bezüglich Nachhaltigkeit, überzeugend weiter entwickeln werden.

Die Aktion kann ich nur begrüßen. Ich befürchte aber, dass die lobenswerte Initiative als Rohrkrepierer enden wird.
Sollte ich mich irren und das hoffe ich, stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
STEPHAN MÜLLER
[die Kontaktangabe wurde entsprechen der Regeln für diesen Dialog entfernt -- die Moderation, 25.3. 13:40]

Mein Thema war übrigens, der "Lückenschluss der A 52" im nördlichen Ruhrgebiet

Autor: hymenoptera | 24.03.2010 - 20:27
Gute Idee, noch Schwächen in der Umsetzung

Also zunächst mal, eine gute Idee die ich auch kräftig beworben habe.
1. Zeit: Ich fand die Laufzeit etwas knapp bemessen - kaum war die Website etwas bekannter endete die Aktion schon wieder.
2. Vorgabe: Ich fand die Maskenvorgaben etwas bescheiden - die Folge war, daß manche Mißstände kritisierten ohne Lösungen vorzuschlagen so daß man Schwierigkeiten hatte, solche an sich korrekten Kommentare zu unterstützen.
3. Doppel-Postings: Zuviele Themen wiederholten sich - schön wäre es gewesen, wenn man anhand von Stichworten zunächst durch die vorhandenen Themen geführt worden wäre und sich dann überlegen hätte können ob diese Themen nicht bereits den eigenen Eintrag obsolet machen. Auch ein Ergänzen von passenden Themen um ev.eigene Ansätze wäre eine Idee gewesen um die Themen etwas zu bündeln.
4. Stichwort- und Themen-Abos: Schön wäre gewesen wenn man per Email über neue Themen zu best. Stichworten informiert worden wäre.

Sonst aber eine gute Idee - noch besser wenn das auch Berücksichtigung finden wird was die Leute hier vorgeschlagen haben...

Autor: Gast | 24.03.2010 - 20:17
zu wenig bekannt

Ich halte das für eine gute Sache. Allerdings haben das nicht allzu viele im Land mitbekommen